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Emu Öl Anwendung und Wirkung

Veröffentlicht am 12. April 2011 von Kosmetik-Joli. Es gibt 1 Kommentar(e).

Emu ist ein großer australischer flugunfähiger Straußenvogel. Er ist über den ganzen Kontinent Australien verbreitet, von den extrem heißen Regionen im Norden bis zu den kalten Regionen im Süden. Es gibt 4 verschiedene Unterkategorien, die äußerlich klar zu unterscheiden sind. Den australischen Ureinwohnern, den Aborigines, war er ein Lieferant für Nahrung. Das Emu Öl wurde innerlich wie äußerlich als Heilmittel verwendet und wird zurzeit wegen seiner Zusammensetzung neu entdeckt. Es dringt schnell und tief in die Haut ein. Es ist bekannt für seine schmerzlindernde Wirkung, seine Wirkung gegen Keime und gegen Entzündungen. Die Zusammensetzung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zueinander ist der menschlichen Haut sehr ähnlich. Es ist frei von Konservierungsstoffen.

Das Emu Öl verklebt die Poren nicht, ist nicht komedogen, zieht gut in die Haut ein und bleibt nicht fettig auf der Haut liegen. Es stellt eine reichhaltige Kombination von Vitaminen (besonders A + E), Mineralien, ungesättigten Fettsäuren, Linolsäure und Lecithin der Haut zur Verfügung. Es erhält die Rheinsche Membran und gibt der Haut Spannkraft zurück. Pergamentartige Altershaut erhält wieder mehr Widerstandskraft und dickere Haut kehrt zurück. Es verhindert die Verdunstung aus der Haut und beugt der vorzeitigen Faltenbildung vor. Das enthaltene Collagen strafft und nährt die Haut.

Heilende Wirkung wurde beobachtet bei äußerer Anwendung:

Ekzeme, Schuppenflechte, Rosacea, Ichthyosis, Verbrennungen, Wunden, Schürfwunden, Wundliegen, gangränöse Ulzerationen beim Diabetiker, beugt Schwangerschaftsstreifen vor, wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, strafft die Haut, glättet und bringt neue Spannkraft, bei trockener und schuppiger Haut, spendet Feuchtigkeit, beruhigt empfindliche Haut, stärkt pergamentartige Haut, unterstützt die Zellneubildung bei Brandwunden, vermindert Narbenbildung, beugt Dekubitus vor.

Es regt die Hautregeneration bei entzündeter Haut an. Bei Verletzungen der Haut unterstützt es die Zellneubildung und verkürzt die Heilung. Hautirritationen und Rötungen werden reduziert. Es hilft bei Brandwunden indem des die Hautzellen erneuert und gesunde Haut nachwachsen lässt.

Hautkrankheiten sind unter anderem auch im Immunsystem und im Stoffwechsel zu finden. Deshalb ist es wichtig von außen die richtigen Wirkstoffe zu zuführen.

Im Öl sind Omega 3, 6, 9 ungesättigte und gesättigte Fettsäuren, Collagen, Vitamine A, E + C, Aminosäuren, Mineralstoffe und ATP enthalten. Dies regt die Energiegewinnung der Zellen und unterstützt dadurch auch das Immunsystem. Das enthaltene ATP selbst im Emu Öl verbessert den Stoffwechsel.

Auch kann das Emu Öl innerlich eingenommen werden. Es wurden deutliche Erleichterungen der Schmerzen bei Rheuma, Arthritis, Gicht und Bandscheibenproblemen beobachtet, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wurden geheilt oder stark verbessert, Sportverletzungen, Muskelzerrungen, ermüdete Muskeln nach großen Anstrengungen heilten schneller ab.


Veröffentlicht in Naturkosmetik Tags: Emu Öl, Neurodermitis, Hautkrankheit, Ekzeme, Schuppenflechte, Hautalterung

1 Antwort auf Emu Öl Anwendung und Wirkung

  • Gelenkgesund kommentiert:

    Emu-Öl und andere Natursubstanzen können schmerlösend und wohltuend wirken. Als ich mit Rheumatoidarthritis in besonders aggressivem Verlauf diagnostiziert worden war, merkte ich jedoch, dass alle "sanften" Mittel letztlich den degenerativen Prozess nicht würden aufhalten können. Bestrahlung oder Naturheilverfahren hätten den Krankheitsverlauf nur abgemildert, und es hätten mir letztlich dennoch stetig verschlimmerte Behinderungen gedroht. Ich war jedoch von Anfang an überzeugt, dass alle, insbesondere die kausal ansetzenden, Mittel, nichts anderes tun, als den Körper in seinen ohnehin schon vorhandenen Selbstheilungsmöglichkeiten zu unterstützen. Daher begann ich damit, mir eigene sanfte Übungen zu entwerfen. Das Ergebnis war sprichwörtlich umwerfend: der Erfolg trat nahezu sofort ein, Schmerzen und Schwellungen ließen nach und seit über zehn Jahren bin ich geheilt.

    Veröffentlicht am 24. Juli 2011 um 18:46

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